Wie schütze ich meine Web3 Wallet vor Betrügern?
Eine Web3 Wallet dient als Brücke für unsere Teilnahme an der dezentralen Welt. Betrüger nutzen jedoch häufig Mining, Airdrops und Aktivitäten mit hohen Gewinnen, um Nutzer dazu zu verleiten, auf unbekannte Links zu klicken.
Dies kann zu unbefugtem Zugriff auf Wallets führen, oder Nutzer können dazu verleitet werden, mnemonische Phrasen oder Private Keys preiszugeben, was zum Verlust von Assets führt. Gestohlene Gelder sind aufgrund der Anonymität und Dezentralisierung digitaler Assets oft schwer wiederzuerlangen.
Was sollte ich tun, um mich vor Betrug zu schützen?
Wir empfehlen dir dringend, wachsam zu bleiben und diesen wichtigen Maßnahmen zu folgen, um nicht Opfer von Betrug zu werden:
Klicke nicht auf unbekannte Links
Vermeide es, unbekannten Projekten die Autorisierung zu erteilen
Adressen auf Genauigkeit verifizieren
Private Keys/Mnemonische Phrasen schützen
Was kann ich sonst noch tun, um potenzielle Risiken zu verhindern oder mich davor zu schützen?
Verstehe den Hintergrund des Projekts: Stelle sicher, dass du den Hintergrund des Projekts klar verstehst, und kontaktiere den offiziellen Kundensupport zur Bestätigung, wenn du auf unbekannte Aktivitäten stößt.
Übernimm sicherere Web3-Praktiken: Vermeide unbekannte Links und erteile Web3-Wallets keine Berechtigungen für unbekannte Drittanbieter-Anwendungen.
Treffe Vorsichtsmaßnahmen: Sei vorsichtig bei unbekannten Links oder Airdrops in deiner Web3 Wallet. Überprüfe regelmäßig und widerrufe umgehend Berechtigungen für unbekannte Seiten. Du kannst Token-Freigaben widerrufen, indem du auf der Startseite der OKX Wallet App auf Approvals tippst.
Schütze deinen Private Key: Verwende möglichst wenig internetverbundene Geräte zum Speichern oder Übertragen von Private Keys auf Hardware. Vermeide es, Screenshots oder Fotos von Private Keys/Mnemonic Phrasen zu machen.
Sei vorsichtig bei unbekannten Quellen: Vermeide es, Private Keys auf unbekannten Websites zu importieren oder Wallets aus unbekannten Quellen zu verwenden. Überprüfe bei Auffälligkeiten umgehend auf Malware oder Viren.
Speichere deine Daten offline: Halte sensible Informationen wie Private Keys, Passwörter und mnemonische Phrasen vertraulich. Verwende physische Medien als Backup, zum Beispiel indem du sie auf Papier schreibst und offline aufbewahrst.
Verifiziere die On-Chain-Adressen: Vermeide es, unbekannte On-Chain-Adressen blind zu kopieren; überprüfe ihre Richtigkeit gründlich von Anfang bis Ende, bevor du mit irgendwelchen Operationen fortfährst. Stoppe die Transaktion sofort, wenn Anomalien festgestellt werden.
Verwende nur legitime Dienste: Klicke nicht auf falsch beworbene Links für Geschenkkarten, Tankkarten, Aufladekarten usw., insbesondere nicht auf solche, die Weiterleitungsdienste anbieten. Für legitime Aufladeservices verwende bitte die vom Empfänger angegebene Adresse, um finanzielle Verluste zu vermeiden.
Was soll ich tun, wenn mein Wallet kompromittiert wurde?
Überweise die verbleibenden Assets so schnell wie möglich an eine sichere Adresse
Lösche das kompromittierte Wallet und erstelle bei Bedarf ein neues.
Um ein Wallet zu löschen, gehe zur Hauptseite des Web3 Wallets > Wallet-Verwaltung > Wallet bearbeiten > Löschen.
Sichere die Mnemonic-Phrase und den Private Key deines Wallets zuverlässig. Vermeide Screenshots, da internetverbundene Geräte ein Risiko für Datenlecks darstellen können.
Wir empfehlen dir, die mnemonische Phrase manuell zu notieren und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Vermeide es, unbekannter Software von Drittanbieter-Projekten zu autorisieren, um Informationslecks und möglichen Asset-Verlust zu verhindern.
Betrugsfallstudie
Betrugsfallstudie 1: Nutzer dazu verleiten, auf unbekannte Links zur Wallet-Autorisierung zu klicken
Überblick über betrügerische Taktiken:
Taktik 1: Nutzer mit hochrentablen Aktivitäten dazu verleiten, unbekannte Links zu öffnen und ihre Wallets zu autorisieren.
Taktik 2: Sich als offizielle Stellen ausgeben und Nutzer dazu verleiten, Wallets zu autorisieren.
Taktik 3: Unbekannte Links/Aktivitäten an Wallet-Adressen senden, um Nutzer dazu zu bringen, Web3-Wallets zu autorisieren.
Der Betrüger überzeugte den Nutzer davon, dass er einen Gewinn von der Seite erzielen könnte, wenn er seine Wallet verbindet
Betrugsfallstudie 2: Böswillige Berechtigungsänderung
Diese Betrugsmethode tritt häufig beim Aufladen der TRC-Chain auf. Betrüger nutzen die „Schnäppchenjäger“-Mentalität aus und verleiten Nutzer dazu, Treibstoff- oder Geschenkkarten zu niedrigen Preisen zu kaufen. Sie können auch Captcha-Plattformen für das Aufladen verwenden. Wenn Nutzer auf den bereitgestellten Link klicken, können Betrüger Code ausführen, um Berechtigungen böswillig zu ändern, Nutzer-Passwortsignaturen zu erhalten und so die Kontrolle über die Wallet-Adresse zu erlangen.
Überblick über betrügerische Taktiken:
Schritt 1: Betrüger nutzen Lockmethoden, um Nutzer dazu zu bringen, auf Links von Drittanbietern zu klicken, die vom Aufladeeingang zur Wallet weiterleiten, und verwenden bösartigen Code, um die Kontraktadresse für den Token auszufüllen.
Schritt 2: Während der Überweisung gibt es Warnungen über die Auswirkungen und Risiken der Änderung von Berechtigungen. Wenn du fortfährst, führt dies zu einer böswilligen Änderung der Berechtigungen. Nachfolgende Überweisungsversuche zeigen falsche Fehlermeldungen an, die in Wirklichkeit einen Kontrollverlust über die Adresse anzeigen.
Betrugsfallstudie 3: Ausnutzung ähnlicher Adressen
Überprüfung betrügerischer Taktiken:
Verwendung eines Adressgenerators, um Adressen zu erstellen, die denen des Nutzers ähneln, und die Nutzer dazu zu verleiten, die falsche Adresse zu kopieren, was zum Verlust von Assets führt.
Betrugsfallstudie 4: Offenlegung von Mnemonic/PrivateKey
Überblick über betrügerische Taktiken:
Betrüger verleiten Nutzer dazu, ihren Bildschirm unter dem Vorwand der Unterstützung bei Investitionen, kostengünstigen Transaktionen oder privaten Kryptowährungsgeschäften zu teilen.
Sie weisen Nutzer an, Wallets zu erstellen, was zur Offenlegung von Mnemonic-Phrasen/Private Keys, zum Diebstahl von Wallets und zum Verlust von Assets führt.
Betrugsfallstudie 5: Blockchain Wallet Multisignatur-Betrügereien
Der Multisignatur-Mechanismus ist eine Sicherheitsmaßnahme, die bei Nutzern zunehmend Beachtung und Anwendung findet. In diesem System kann eine Wallet wie TRON von mehreren Nutzern kontrolliert werden, wobei mehrere Unterschriften erforderlich sind, um eine Transaktion abzuschließen. Dies lässt sich mit einem Tresor vergleichen, der mehrere Schlüssel zum Öffnen benötigt – nur wenn alle Schlüsselinhaber zusammenarbeiten, kann er geöffnet werden.
Überprüfung betrügerischer Taktiken:
Taktik 1: Betrüger teilen Private Keys oder Seed-Phrases von Wallets mit Assets und behaupten, sie hätten nicht genug TRX für Transaktionsgebühren und bräuchten Hilfe. Nutzer senden TRX als Transaktionsgebühren an die Wallet, stellen aber fest, dass sie die Wallet-Assets nicht überweisen können.
Taktik 2: Betrüger erlangen die Private Keys oder Seed-Phrases der Nutzer und ändern ohne deren Zustimmung den Signaturmechanismus. Wenn Nutzer versuchen, Assets zu überweisen, stellen sie fest, dass die Wallet mehrere Signaturen verlangt, und die Betrüger können die Assets übertragen.
Erfahre mehr über die TRON Wallet Multi-Signatur Betrügereien hier.